Baldachinspinnen
(Linyphia triangularis)
Familie
Linyphiidae. Werden bis zu 5-7
mm lang. Dunkelbraun mit heller Rückenzeichnung. Baldachinspinnen, ihr Name
sagt es, bauen auf eine spezielle Konstruktion: Von der waagerecht gespannten
dichten Decke zieht sich sowohl nach oben als auch nach unten ein spitz
zulaufendes Gewirr zahlreicher Halte- und Stolperfäden.

Die Erbauerin sitzt, erkennbar an dem dunkel glänzenden, gezähnten Mittelband
auf dem Hinterleib, unter ihrer Falle. Verfangen sich darin Beutetiere, zieht,
zerrt und rüttelt sie so lange am Netzwerk, bis die potenzielle Mahlzeit auf
den vorbereiteten Webteppich plumpst. Jetzt heißt es nur noch blitzschnell
zugreifen, kauen und verdauen.
Am besten sichtbar sind sie frühmorgens, noch benetzt vom Tau, der im Schräglicht der Sonne funkelt und glitzert und nur so das hauchfeine Gespinst sichtbar werden lässt. Sehr häufig an Wald- und Wegrändern, in Gärten. Die Baldachinspinne ist eine ungefährliche Spinnenart.