Dornfingerspinnen
(Cheiracanthium punctorium)
Familie Clubionidae der Gattung Cheiracanthium sind weltweit mit über 100 Arten verbreitet. Sie sind mittelgroß (6-10mm Körperlänge), hellgelb mit schwarzen Cheliceren. Die Körperfarbe ist abhängig von der zuletzt aufgenommen Nahrung und kann gelb, grünlich, pink oder braun sein.
In ihrer natürlichen Umgebung bauen sie
Netze in faltigen Blättern und Spalten. Sie sind nachtaktiv jagend. Am Tag
verstecken sie sich in ihrem gut geschützten Gespinst. Der "Sack" ist
meist gut sichtbar rund einen halben Meter über dem Boden angebracht. Das
Weibchen legt rund 100 Eier in den oberen Teil dieser "Wohnung",
Jungspinnen verbringen die ersten Lebenstage noch in diesem Kokon.

Man findet sie aber auch in Häusern und teilweise werden Menschen im Schlaf
gebissen. Mit ihrem starken Gift ist Cheiracanthium punctorium die
gefährlichste Spinne Mitteleuropas. Mit ihren Chelizeren gelingt es ihr die
menschliche Haut zu durchbeißen.
Die möglichen Symptome sind neben einem
schmerzhaften brennenden Biss, starke Rötungen, Lähmungen, Schüttelfrost,
Kopfschmerzen, Übelkeit bis zum Erbrechen, Temperaturanstieg, Schwellungen und
Nekrosen, die auch wochenlang anhalten können.