Streckerspinnen
 
(Tetragnatha extensa)

 



Familie Tetragnathidae.
Die Weibchen erreichen eine Körperlänge von 10-12 mm, die Männchen von 6-9 mm. Da das Netz keinen Signalfaden besitzt, bleibt sie selbst in der Nabe des Netzes sitzen und wartet auf Opfer. Bei Gefahr streckt sie ihre sehr langen vier Vorderbeine nach vorn, die beiden kürzeren Hinterbeine nach hinten aus und sieht dann aus wie ein kleines Ästchen, das nur bei genauem Hinsehen als Spinne zu erkennen ist.
      
Wenn ein Opfer gefangen wurde, wird es durch einen Biß gelähmt. Gleichzeitig wird ein Verdauungssaft in das Opfer gespritzt, der es langsam auflöst. Dann wird es fein säuberlich verschnürt, an einen sicheren Ort transportiert und der vorverdaute Inhalt ausgesaugt. 

Wenn das Nahrungangebot reichlich ist, wird ein gefangenes Insekt manchmal auch nach dem Verschnüren am Rande des Netzes befestigt und für den späteren Verzehr aufbewahrt. Das Weibchen legt  rund 100-200 Eier.

                                 

   Spinnenarten