Wespenspinne
   
(Argiope bruennichi)

 

 

 

 

Familie der Araneidae. Die Weibchen erreichen bis zu 14-17 mm, die Männchen sind kleiner mit höchstens 4-6 mm Körperlänge. Weibchen mit ihrem weiß-gelben Hinterleib, der mit schwarzen Querbändern wespenähnlich gezeichnet ist. Dieses Muster kann individuell heller oder dunkler ausfallen. Der Vorderkörper ist silbrig behaart, die Beine sind deutlich hell/dunkel gezeichnet. Männchen sind viel unauffälliger gefärbt, hellbraun mit undeutlicher dunkler Zeichnung.

Die Wespenspinne hat ein besonderes Kennzeichen in ihrem Radnetz, und zwar ein Zickzackgewebe mit stark verdickten Spinnfäden. Aufgrund ihrer stabilisierenden Wirkung werden diese Gespinste auch "Stabilimente" genannt. Das markante Netz wird im Gras zwischen einzelnen Halmen aufgespannt.

Für die Paarung der Wespenspinne nähert sich ein Männchen dem Weibchen, berührt sie zupfend und klopfend. Es muss vorsichtig sein, dass es von ihr nicht eingewickelt und ausgesaugt wird. Mit einem ausgeklügelten Balztanz stimmt er sie auf Paarung um. Nach der Kopulation verfällt das Weibchen für kurze Zeit in eine Starre. Das Männchen nutzt diese Zeit und macht sich davon. Ab Ende August legen die dann sehr dicken Weibchen ihre Eier in kugelförmige, bräunliche Kokons.

Bei Störung versetzen Wespenspinnen das Netz in Schwingungen und sind dadurch, verstärkt duch das Zickzack-Band, kaum in der Netzmitte zu sehen. Bevorzugte Beute sind Feldheuschrecken. Die Wespenspinne ist eine ungefährliche Spinnenart.

                                  Spinnenarten